
Natur entdecken. Mit der IDA-Box.
Ein Naturprojekt für die Grundschule: Wildbienen kennenlernen, eine Nisthilfe gestalten und die Natur über Monate beobachten. Marion & Rick Jarrett von 4punkt0 Immobilien aus Wemding unterstützen ausgewählte Schulen mit der IDA-Box.
Ohne Anmeldung · Unterlagen frei zugänglich

Das Projekt auf einen Blick
Was ist die IDA-Box?
Die IDA-Box bringt Wildbienen und ihre Lebenswelt in den Unterricht. Kinder gestalten eine Nisthilfe, säen Wildblumen und beobachten, was sich im Lauf der Zeit verändert.
Das Projekt verbindet Wissen, Kreativität und praktisches Erleben. Geschichten, Arbeitsblätter und Projekthefte helfen dabei, Natur nicht nur zu besprechen, sondern selbst zu entdecken.
- Für die Grundschule
- Materialien und Bauanleitung als Ausgangspunkt für den Unterricht.
- Ganzjährig beginnen
- Geschichten und Vorbereitung gehen auch ohne sichtbare Flugaktivität.
- Über Monate begleiten
- Einstieg als Stunde oder Projekttag; Beobachtungen langfristig fortführen.
- Unsere Unterstützung
- Die von uns bereitgestellte Box ist für ausgewählte Schulen kostenlos.
Grundlage: Projektflyer, Seiten 2–3.
Was zur Box gehört
Im bereitgestellten Flyer beschrieben.
- Holzkorpus für Niströhren
- Passende Niströhren
- Ida-Heft 1 und Ida-Heft 2
- Wildblumensamen
- Lernposter für die Klasse
- Lehm zum Befestigen
Die konkrete Ausstattung wird mit der Schule abgestimmt. Bauanleitung beachten. Die Abbildungen im Flyer sind symbolisch; Originalmaterialien können abweichen.
Für das Kollegium und den Unterricht
Die Unterlagen. Direkt zur Hand.
Erst im Kollegium anschauen oder schon den Unterricht planen: Hier finden Sie den vierseitigen Überblick und die ausführlichen Antworten zur Nisthilfe. Ohne Anmeldung.
Seite 1
Die IDA-Box
Titel und Unterstützung
Seite 2
Das Projekt
Idee, Inhalt und Nutzen
Seite 3
Der Ablauf
Sechs Schritte im Unterricht
Seite 4
Die Materialien
Internetadressen und QR-Codes
Die Flyer-Webfassung ist bildkomprimiert, nicht verlustfrei. Für eine größere Druckauflage bitte die passende Druckdatei bei uns anfragen. Alle 27 Antworten können Sie auch direkt auf dieser Seite lesen.
Vier direkte Wege zu Wildbiene Ida.
Dieselben Ziele wie auf der letzten Flyerseite. Am Bildschirm einfach anklicken. Zum Weitergeben können Sie den jeweiligen QR-Code aufklappen.
Originalziel 01
Startseite
Die zentrale Website von Wildbiene Ida.
Bei Ida öffnen (externe Seite, neuer Tab)Originalziel 02
Überblick für Lehrkräfte
Orientierung zu Konzept und Materialien.
Bei Ida öffnen (externe Seite, neuer Tab)Originalziel 03
Das Ida-Projekt
Hintergrund und Idee des Bildungsprojekts.
Bei Ida öffnen (externe Seite, neuer Tab)Originalziel 04
Grundschulmaterial
Arbeitsblätter, Projekthefte, Bauanleitung und Elternbrief.
Bei Ida öffnen (externe Seite, neuer Tab)
Die Links führen zu externen Seiten. Dort können neben kostenlosen Materialien auch kostenpflichtige Angebote erscheinen. Wir verlinken hier nicht direkt zu einer Bestellung. Originalmaterialien dürfen gemäß den Nutzungshinweisen heruntergeladen und unverändert für den Unterricht verteilt werden; Veränderungen und kommerzielle Nutzung sind nicht gestattet.
So kann die Klasse mit Ida arbeiten
Sechs Schritte. Viele Entdeckungen.
Der Einstieg passt in eine Unterrichtsstunde oder einen Projekttag. Die Beobachtung geht weiter – über Wochen und Monate, im Rhythmus der Natur.
- EinstiegIda kennenlernen und mit Heft 1 ins Thema starten.
- EntdeckenWildbienen, Blüten und Insekten mit Arbeitsblättern und Gesprächen verstehen.
- BauenHolzkorpus gestalten. Röhren nach Bauanleitung mit Lehm befestigen. Laut Flyer mit der Öffnung nach oben 1–2 Wochen trocknen lassen.
- SäenWildblumen nach der Saatgutanleitung säen. So wird der Zusammenhang zwischen Blüten und Wildbienen erlebbar.
- BeobachtenDraußen geschützt und sicher aufstellen. Auch im Winter draußen lassen. Verschlossene Röhren nicht öffnen.
- VertiefenMit Heft 2 und weiteren Materialien im Jahresverlauf weiterarbeiten. Den Elternbrief mit nach Hause geben.
Ablauf: Projektflyer, Seite 3. Beobachtung ohne Störung: FAQ, Frage 27. Diese Übersicht ersetzt nicht die Bauanleitung.
Im eigenen Schulrhythmus beginnen
Starten geht das ganze Jahr.
Geschichten, Lernmaterialien und Vorbereitungen sind ganzjährig möglich. Für Aussaat, Pflanzung und Beobachtung geben Pflanzenart, Witterung und Flugzeiten den Rhythmus vor.
Frühjahr
Die Nisthilfe möglichst vor den ersten Frühlingsflügen aufstellen. Saatgut und Pflanzen nach ihren jeweiligen Hinweisen einsetzen.
Sommer
Blütenbesuche und Nestbau beobachten. Für neu bepflanzte Beete und Töpfe die Pflege in den Schulferien einplanen.
Herbst
Frühlingskrokusse als Knollen setzen. Wildblumen und Stauden je nach Art und Anleitung säen oder pflanzen.
Winter
Mit Geschichten und Materialien weiterarbeiten. Die Nisthilfe wettergeschützt draußen lassen, nicht ins warme Klassenzimmer holen.
Zusammenfassung der Handreichung: Fragen 1–4 und 23. Krokusse und Stauden sind ergänzende Unterrichtsideen, keine zusätzlich zugesagten Bestandteile der Box.
Nachschlagen statt lange suchen
Was Lehrkräfte wissen möchten.
Alle 27 Antworten aus der Handreichung – mit den sechs Originalthemen und den Quellenangaben. Antworten und Nummerierung sind inhaltlich unverändert übernommen.
Fachlicher Stand der Handreichung: 16. September 2026. Original-PDF öffnen.
Start und Umgebung
01Wann können wir mit der IDA-Box beginnen?
Das Projekt kann jederzeit starten. Geschichten, Lernmaterialien und Vorbereitungen sind ganzjährig möglich. Die Nisthilfe möglichst vor den ersten Frühlingsflügen aufstellen. Auch ein Start im Frühjahr oder Sommer lohnt sich: Verschiedene Arten fliegen zu verschiedenen Zeiten. Ein Einzug noch im selben Jahr ist möglich, aber nicht garantiert.
Quellen der Handreichung: [1][2][3]Direktlink zu dieser Frage
02Wann pflanzen wir Krokusse, Wildblumen und Stauden?
Frühlingskrokusse: Knollen im Herbst setzen; sie blühen im nächsten Frühjahr. Wildblumen: je nach Saatmischung im Frühjahr oder Herbst aussäen, Saatguthinweise beachten. Stauden: je nach Art und Witterung im Frühjahr oder Herbst pflanzen; empfindliche Arten erst nach den Frösten. Spätfrühjahr ist daher kein allgemeiner Pflichttermin.
Quellen der Handreichung: [6][7][8]Direktlink zu dieser Frage
03Wo steht die Nisthilfe am besten?
Hell, wettergeschützt und fest befestigt, mit freiem Anflug. Morgen- oder Vormittagssonne ist günstig, etwa bei Ausrichtung nach Osten oder Südosten. Schutz vor Schlagregen und Überhitzung ist wichtiger als eine starre Himmelsrichtung. Die Nisthilfe darf nicht im Wind pendeln. Für die Schule einen gut beobachtbaren Platz außerhalb von Ballspiel- und Laufwegen wählen.
Quellen der Handreichung: [2][4]Direktlink zu dieser Frage
04Welche Pflanzen und Lebensräume brauchen Wildbienen?
Ein vielfältiges Blütenangebot vom Frühjahr bis Herbst. Heimische Wildpflanzen, ungefüllte Blüten, Kräuter und passende Sträucher bieten Nahrung. Manche Bienen benötigen den Pollen ganz bestimmter Pflanzen. Offene Bodenstellen, Totholz und stehen gelassene Pflanzenstängel ergänzen die Röhrchen. Pestizide vermeiden. Für neu gepflanzte Beete und Töpfe auch die Pflege in den Schulferien einplanen.
Quellen der Handreichung: [5]Direktlink zu dieser Frage
05Warum sind noch keine Bienen eingezogen?
Eine neue Nisthilfe wird nicht automatisch sofort besiedelt. Flugzeit, örtlich vorkommende Arten, Blütenangebot und Bauqualität spielen zusammen. Prüfen Sie Sonne, Regenschutz, freien Anflug und geeignete Röhrchen. Dann braucht es Geduld, manchmal bis zur nächsten Saison. Wiederholtes Umstellen hilft während der Besiedlung nicht.
Quellen der Handreichung: [2][3]Direktlink zu dieser Frage
Bewohner und Nutzen
06Hilft ein Wildbienenhotel allen Wildbienen?
Nein, Röhrchen erreichen nur einen Teil der Arten. Viele Wildbienen nisten im Boden oder benötigen andere Strukturen. Nisthilfen unterstützen vor allem häufige Hohlraumbewohner und ermöglichen anschauliche Naturbeobachtungen. Für umfassenden Wildbienenschutz gehören passende Nahrungspflanzen und natürliche Nistplätze dazu. Ein voller Kasten allein beweist keine große Artenvielfalt.
Quellen der Handreichung: [5][12][20]Direktlink zu dieser Frage
07Wer nutzt die Röhrchen außer Wildbienen?
Auch einzeln lebende Wespen können darin nisten. Hinzu kommen natürliche Gegenspieler, etwa parasitische Wespen oder Fliegen. Die Röhrchen werden dadurch nicht zum großen Nest der typischen Wespen am Kuchen. Ein Nestverschluss allein zeigt auch nicht sicher, welche Art darin lebt. Zur Bestimmung helfen Fotos und Fachliteratur.
Quellen der Handreichung: [15]Direktlink zu dieser Frage
08Sind die winzigen Bienen noch Jungtiere?
Nein, auch sehr kleine Bienen können ausgewachsen sein. Scheren- und Löcherbienen sind Beispiele kleiner Arten an Nisthilfen. Eine fertig entwickelte Biene wächst nicht mehr. Verschiedene Röhrchendurchmesser bieten unterschiedlich großen Arten Platz; Größe oder Farbe allein reichen zur sicheren Artbestimmung oft nicht aus.
Quellen der Handreichung: [9][19]Direktlink zu dieser Frage
09Müssen wir Bienen oder Kokons kaufen?
Für dieses Schulprojekt ist das nicht nötig. Wir schaffen geeignete Nistplätze und Nahrung für die Tiere, die in der Umgebung vorkommen. Sie können die Nisthilfe selbst entdecken. Unsere Empfehlung: natürliche Besiedlung beobachten und Geduld einplanen. Eine leere Nisthilfe wird nicht durch den Kauf von Tieren zu einem besseren Lebensraum.
Quellen der Handreichung: [2][5]Direktlink zu dieser Frage
10Können Wildbienen stechen?
Weibliche Wildbienen können grundsätzlich stechen; Männchen besitzen keinen Stachel. Die einzeln lebenden Röhrchenbewohner sind friedlich. Stiche sind selten, etwa wenn ein Tier festgehalten oder gequetscht wird. Ruhig beobachten, nicht anfassen und den Anflug freihalten. „Die können überhaupt nicht stechen“ wäre eine falsche Zusicherung.
Quellen der Handreichung: [18]Direktlink zu dieser Frage
Nestbau und Entwicklung
11Warum fliegt eine Biene ständig hinein und hinaus?
Sie bringt Nahrung und Baumaterial zum Nest. Für ihre Brut sammelt das Weibchen Pollen und Nektar sowie Material für die Zellwände. Das erfordert viele Flüge. Besonders das Eintragen von Pollen oder Baustoffen spricht für Nestbau. Einzelne Besuche können dagegen auch der Erkundung oder einer Ruhepause dienen.
Quellen der Handreichung: [1][3][9]Direktlink zu dieser Frage
12Wie entwickeln sich die Tiere im Röhrchen?
Die Mutter baut einzelne Brutzellen hintereinander, vom hinteren Ende zum Eingang. Jede erhält Nahrung und ein Ei. Daraus werden Larve, Puppe und schließlich die fertige Biene. Die Larven bleiben in ihren Zellen; sie krabbeln nicht während des Wachstums nach vorne. Erst die fertig entwickelten Tiere verlassen zur passenden Zeit das Nest.
Quellen der Handreichung: [9]Direktlink zu dieser Frage
13Wie werden die Röhrchen verschlossen?
Das Weibchen baut den Verschluss selbst. Mauerbienen verwenden feuchte, lehmhaltige Erde für Trennwände und den abschließenden Pfropfen. Andere Arten nutzen etwa Blattstücke oder Harz. Geeigneten, unbehandelten Restlehm kann man daneben feucht anbieten. Wir verschließen die Eingänge nicht selbst und entfernen keine vorhandenen Nestdeckel.
Quellen der Handreichung: [1][17]Direktlink zu dieser Frage
14Wann kommen die jungen Bienen heraus?
Das hängt von der Art, der Entwicklung und der Witterung ab. Viele Röhrchenbewohner erscheinen erst im folgenden Frühjahr oder Sommer; manche Arten haben mehrere Generationen im Jahr. Häufige Mauerbienen überwintern bereits als fertige Biene im Kokon. Ein kleines Loch im Verschluss beweist nicht, dass alle Bewohner ausgeflogen sind.
Quellen der Handreichung: [3][9][14]Direktlink zu dieser Frage
15Ein Röhrchen bleibt lange verschlossen. Ist die Brut tot?
Das lässt sich von außen nicht sicher feststellen. Manche Tiere schlüpfen erst nach mehr als einem Winter. Auch abgestorbene Brut ist möglich. Ein starres „nach einem Jahr öffnen“ passt deshalb nicht für alle Arten. Für unser Schulprojekt gilt: Verschlüsse fotografisch dokumentieren, geschlossen lassen und bei anhaltenden Problemen fachlichen Rat einholen.
Quellen der Handreichung: [3][9]Direktlink zu dieser Frage
Gute Röhrchen und Schutz
16Warum müssen die Eingänge glatt und intakt sein?
Scharfe Splitter, harte Fasern und Bruchkanten können die Flügel verletzen. Stark ausgefranste Röhrchen werden oft gemieden. Eingänge deshalb vor dem Aufstellen prüfen und beschädigte, noch unbesiedelte Röhrchen ersetzen. Feine, weiche Naturfasern sind nicht automatisch gefährlich; eine Nisthilfe muss nicht steril sein.
Quellen der Handreichung: [11]Direktlink zu dieser Frage
17Wie wichtig sind Länge und Durchmesser der Röhrchen?
Beides muss zu den Arten passen. Ein Mix kleiner und größerer Öffnungen, häufig etwa 2 bis 9 mm, hilft verschiedenen Bewohnern. Zu kurze Gänge können bei Mauerbienen den Männchenanteil erhöhen; Weibchen werden meist weiter hinten angelegt. Für die Rostrote Mauerbiene waren in einer Studie mindestens 15 cm Länge günstig. Das ist kein Universalmaß für alle Arten und keine Regel „lang = Weibchen, kurz = Männchen“.
Quellen der Handreichung: [10][11][12][21]Direktlink zu dieser Frage
18Woran erkennen wir eine brauchbare Nisthilfe?
An geeigneten Nistgängen und guter Verarbeitung. Hohle Pflanzenröhrchen oder geeignetes Hartholz mit sauberen Bohrungen sind bewährt. Die Gänge müssen hinten geschlossen, vorne zugänglich und vor Nässe geschützt sein. Zapfen, Holzwolle oder große leere Lochziegel ersetzen keine passenden Niströhren. Auch gekaufte Modelle können gut sein; die Bauweise entscheidet.
Quellen der Handreichung: [11][12]Direktlink zu dieser Frage
19Sind durchsichtige Röhrchen gut zum Beobachten?
Gewöhnliche Glas- oder Kunststoffröhrchen sind keine gute Standardlösung. In wenig durchlässigen Röhren kann sich Feuchtigkeit stauen und die Brut schädigen. Fachgerecht gebaute Beobachtungsnistkästen arbeiten beispielsweise mit Holzgängen hinter einer Sichtscheibe. Für die IDA-Box genügen Beobachtungen von außen, Fotos und Modelle. Belegte Röhrchen nicht für den Unterricht aufschneiden.
Quellen der Handreichung: [13]Direktlink zu dieser Frage
20Was tun, wenn Vögel die Röhrchen aufhacken?
Bei Schäden kann ein geeignetes Schutzgitter helfen. Es muss mit Abstand vor der Front sitzen, damit Schnäbel die Röhrchen nicht erreichen und die Bienen weiter anfliegen können. Ein festes Gitter mit ungefähr 2 bis 3 cm Maschenweite und etwa 5 bis 10 cm Abstand ist eine bewährte Lösung. Lose Netze vermeiden; Montage und scharfe Kanten gehören in Erwachsenenhand.
Quellen der Handreichung: [12][16]Direktlink zu dieser Frage
Pflege im Jahreslauf
21Müssen die Röhrchen nach einer Saison ersetzt werden?
Nein, intakte Röhrchen können mehrere Jahre dienen. Wie gut alte Gänge erneut genutzt werden, hängt auch von der Bienenart und den zurückbleibenden Resten ab. Bei Bedarf frische Nistmöglichkeiten ergänzen. Alte belegte oder möglicherweise belegte Röhrchen nicht wegwerfen. Beschädigtes Material erst ersetzen, wenn lebende Brut sicher ausgeschlossen ist.
Quellen der Handreichung: [3][14]Direktlink zu dieser Frage
22Müssen wir putzen oder desinfizieren?
Keine regelmäßige Innenreinigung als Schulaufgabe. Verschlossene Röhrchen nicht aufbohren, auskratzen oder ausspülen. Auch ein vorne offener Gang kann weiter hinten noch Brut enthalten. Von außen Dach, Befestigung und Trockenheit prüfen. Bei Schimmel oder starken Schäden den Feuchteschutz verbessern und vor Eingriffen fachlichen Rat einholen. Keine Reinigungs- oder Insektenmittel an die Brut bringen.
Quellen der Handreichung: [1][14]Direktlink zu dieser Frage
23Bleibt die Nisthilfe auch im Winter draußen?
Ja, wettergeschützt am Standort. Die heimischen Bewohner sind an die natürliche Winterruhe angepasst. Ein warmes Zimmer kann ihren Jahresrhythmus stören und vorzeitige Aktivität auslösen. Die Nisthilfe deshalb auch während der Ferien draußen lassen und den späteren Ausflug offenhalten. Nicht luftdicht einpacken.
Quellen der Handreichung: [3][4]Direktlink zu dieser Frage
24Dürfen wir die Nisthilfe umstellen oder herumzeigen?
Eine besiedelte Nisthilfe möglichst am Platz lassen. Nestbauende Weibchen orientieren sich an ihrem Standort. Herumtragen kann ihre Rückkehr erschweren und die Brut stören. Für den Klassenraum eignen sich eine leere Musterbox, Bilder oder Modelle. Wird ein Standortwechsel wegen Bauarbeiten unvermeidbar, vorher sachkundige Hilfe einholen.
Quellen der Handreichung: [1][4]Direktlink zu dieser Frage
25Sind Fliegen, kleine Wespen oder Milben ein Alarmzeichen?
Nicht automatisch. Zu Nisthilfen gehören auch natürliche Gegenspieler; einige nutzen Vorräte oder Brut der Bienen. Die Beobachtung eines fremden Tieres beweist noch keinen gefährlichen Befall. Fotografieren und bestimmen lassen, statt vorsorglich zu sprühen oder Nester zu öffnen. Bei auffälligen Verlusten sollten Fachkundige auch Nässe und Bauqualität prüfen.
Quellen der Handreichung: [15]Direktlink zu dieser Frage
Beobachten und nachlesen
26Müssen wir die Wildbienen füttern oder tränken?
Blüten sind ihre wichtigste Versorgung. Eine routinemäßige Fütterung mit Honig oder Zuckerwasser ist für das Schulprojekt nicht vorgesehen. Eine flache Wasserstelle mit sicheren Landeplätzen kann ergänzen; Wasser regelmäßig wechseln. Für Mauerbienen ist zugänglicher feuchter Lehm als Baumaterial hilfreich. Die Nisthilfe selbst bleibt trocken.
Quellen der Handreichung: [5][17]Direktlink zu dieser Frage
27Wie können die Kinder beobachten, ohne zu stören?
Von außen, ruhig und mit freiem Anflug. Als Unterrichtsidee: Datum, Wetter, Blütenbesuche, eingetragenes Material und neue Nestverschlüsse notieren. Fotos immer vom gleichen Standort erleichtern den Vergleich. Röhrchen nicht herausziehen oder öffnen. Bestimmungshilfen, etwa vom Thünen-Institut, unterstützen beim Einordnen. Auch eine noch leere Box bietet Anlass, Standort und Blütenangebot zu untersuchen.
Quellen der Handreichung: [15][20]Direktlink zu dieser Frage
Alle Antworten lassen sich auch ohne JavaScript öffnen. Suchfunktion und Themenfilter sind zusätzliche Hilfen.
Quellen und Einordnung der Handreichung
Sinngemäße Zusammenfassung mit Empfehlungen für das Schulprojekt. Artabhängige Angaben sind keine Zusicherung für jede Nisthilfe. Quellenstand der Handreichung: 16.09.2026. Zur Studie [10] wurde der frei zugängliche Abstract verwendet.
- Wildbiene Ida: Häufige Fragen zu Nestbau und Pflege (externe Seite, neuer Tab)
- Wildbiene Ida: Standort und Umgebung (externe Seite, neuer Tab)
- NABU Mecklenburg-Vorpommern: FAQ zu Wildbienen-Nisthilfen — Originalquelle vorübergehend nicht erreichbar (geprüft am 30.10.2026).
- Wildbienen.de: Handhabung und Pflege von Nisthilfen (externe Seite, neuer Tab)
- BUND: Wildbienen helfen - Nahrung und Lebensräume (externe Seite, neuer Tab)
- NABU: Krokusse pflanzen — Originalquelle vorübergehend nicht erreichbar (geprüft am 30.10.2026).
- NABU: Wildblumenwiese und Aussaatzeiten — Originalquelle vorübergehend nicht erreichbar (geprüft am 30.10.2026).
- NABU: Wildstaudenbeet anlegen — Originalquelle vorübergehend nicht erreichbar (geprüft am 30.10.2026).
- Wildbienen.de: Fortpflanzung und Entwicklung (externe Seite, neuer Tab)
- Seidelmann et al. (2016): Niströhrenmaße bei Osmia bicornis (Abstract) (externe Seite, neuer Tab)
- Werner David: Hohle Pflanzenstängel als Nisthilfe (externe Seite, neuer Tab)
- NABU: Tipps für wirksame Wildbienen-Nisthilfen — Originalquelle vorübergehend nicht erreichbar (geprüft am 30.10.2026).
- Werner David: Beobachtungsnistkästen (externe Seite, neuer Tab)
- Werner David: Reinigung von Nisthilfen (externe Seite, neuer Tab)
- Thünen-Institut: Wildbienen und Wespen in Nisthilfen bestimmen (externe Seite, neuer Tab)
- Werner David: Vogelschutz an Nisthilfen (externe Seite, neuer Tab)
- NABU: Feuchter Lehm als Baumaterial — Originalquelle vorübergehend nicht erreichbar (geprüft am 30.10.2026).
- Wildbiene Ida: Grundlagen und Biologie (externe Seite, neuer Tab)
- Werner David: Pappröhrchen und kleine Bewohner (externe Seite, neuer Tab)
- Wildbiene Ida: Nisthilfe - Wer, wo, wann, wie? (externe Seite, neuer Tab)
- Bürgerstiftung Gomaringen / M. Lohmüller: Das Nest der Mauerbiene (externe Seite, neuer Tab)
Von uns unterstützt. In der Schule lebendig.
Wir möchten Kindern in unserer Region ermöglichen, Natur nicht nur aus Büchern kennenzulernen. Deshalb unterstützen wir ausgewählte Schulen mit der IDA-Box.
Marion & Rick Jarrett von 4punkt0 Immobilien übernehmen die Bereitstellung der Boxen. Das Bildungsprojekt und die Originalmaterialien stammen von Wildbiene Ida. Die Schule gestaltet die pädagogische Umsetzung.
Die Unterstützung gilt dem Schulprojekt. Sie ist nicht an eine Immobilienanfrage gebunden.
Ein kleiner nächster Schritt
Passt das Projekt zu Ihrer Schule?
Vielleicht möchten Sie zuerst die Unterlagen im Kollegium ansehen. Vielleicht haben Sie schon eine konkrete Frage zum Start. Beides ist in Ordnung.
Für einen ersten Austausch genügen der Name Ihrer Schule, der Ort und Ihre Frage.
Bitte keine Namen, Fotos oder Gesundheitsangaben von Kindern in die Anfrage aufnehmen.
mj@4punkt0.comDer Button öffnet Ihr E-Mail-Programm. Die Seite selbst versendet keine Nachricht.
Ihr Kontakt zum SchulprojektMarion & Rick Jarrett




