Telefonisch Mo.-Fr. 9-18 Uhr · Sa./So. 10-14 UhrUnternehmenspartnerschaftenStandortpartner werden09092 967 8450
4punkt0 Immobilien
Immobilienglossar

Sachkunden­nachweis

Zurück zur Übersicht

Ein Sachkundennachweis belegt Kenntnisse für eine bestimmte Tätigkeit. Seine Aussagekraft hängt davon ab, was geprüft wurde, von wem und nach welchen Regeln. Er ist von einer Gewerbeerlaubnis und von einer freiwilligen Fortbildung zu unterscheiden.

Unterschiedliche Regeln für unterschiedliche Tätigkeiten

Immobilienvermittlung, Darlehensvermittlung und Immobilienverwaltung unterliegen nicht identischen Voraussetzungen. Für Immobilienmakler ist insbesondere die Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung relevant. Diese ist kein allgemeines Gütesiegel für jede angebotene Fachleistung.

Seit dem 24. Juli 2026 besteht die bisherige gesetzliche Weiterbildungspflicht nach § 34c GewO für Immobilienmakler nicht mehr. Für Wohnimmobilienverwalter gilt sie weiterhin. Freiwillige Weiterbildung und eine Qualifikation für eine bestimmte Fachaufgabe sind davon zu unterscheiden.

Nachweise passend zum Auftrag beurteilen

Fragen Sie nach der konkreten Qualifikation für die beauftragte Aufgabe. Ein Fortbildungszertifikat für Vermarktung belegt beispielsweise nicht automatisch die Befähigung zu einer bautechnischen Untersuchung. Maßgeblich sind Tätigkeitsumfang, Erlaubnisse und die jeweils einschlägigen aktuellen Anforderungen. Aus einer Berufsbezeichnung allein lässt sich keine umfassende Prüfung der Person ableiten.

Meine Immobilie besser einschätzen

AnrufenImmobilienCheck