Abgeschlossenheit beschreibt die bauliche Abgrenzung einer Wohnung oder anderer Räume gegenüber weiteren Einheiten und gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Sie ist bei der Begründung von Wohnungs- oder Teileigentum von Bedeutung.
Warum die Abgrenzung wichtig ist
Aus den Unterlagen muss hervorgehen, welche Räume zur Einheit gehören und wie sie zugänglich sind. Die Anforderungen des Wohnungseigentumsgesetzes sind dabei von der baurechtlich zulässigen Nutzung zu unterscheiden. Ein Aufteilungsplan erlaubt für sich genommen noch keinen Umbau.
Welche Unterlagen zusammengehören
Abgeschlossenheitsbescheinigung, Aufteilungsplan, Teilungserklärung und Grundbucheintrag erfüllen verschiedene Aufgaben. Erst ihre gemeinsame Betrachtung zeigt, welches Eigentum tatsächlich besteht. Separate Zähler allein begründen kein Sondereigentum. Für Stellplätze und bestimmte Außenflächen enthält das Gesetz eigene Regeln; die reine Raumdefinition lässt sich darauf nicht unverändert übertragen.
