AfA steht für Absetzung für Abnutzung. Bei einer zur Einkünfteerzielung genutzten Immobilie werden abzugsfähige Gebäudekosten nach den steuerlichen Regeln auf mehrere Jahre verteilt. Der Anteil für Grund und Boden wird grundsätzlich nicht wie das Gebäude abgeschrieben.
Welche Berechnung passt?
Maßgeblich sind unter anderem Fertigstellung, Nutzung, Anschaffungs- oder Herstellungskosten und die gesetzlich zulässige Abschreibungsart. Eine pauschale Nutzungsdauer von 50 Jahren passt daher nicht zu jedem Gebäude. Das Einkommensteuergesetz enthält auch Voraussetzungen für degressive Abschreibung und besondere Abschreibungen.
Steuerliche Rechnung und Marktwert trennen
Eine Abschreibung beschreibt keinen automatisch eintretenden Verlust des Verkaufspreises. Sie ist eine steuerliche Rechengröße. Kaufpreisaufteilung, nachträgliche Kosten und mögliche Sonderregeln sollten anhand der Unterlagen steuerlich geprüft werden. Eine höhere AfA bedeutet zudem nicht, dass der entsprechende Betrag als Geld zurückgezahlt wird.
