„Core“ bezeichnet in der Immobilienanlage eine vergleichsweise vorsichtige Anlagestrategie. Gemeint sind typischerweise etablierte Objekte mit laufenden Erträgen und einem geringeren geplanten Entwicklungsbedarf als bei stärker auf Umbau oder Neupositionierung ausgerichteten Strategien.
Eine Bezeichnung mit Grenzen
Die Einordnung ist kein Gütesiegel und keine Garantie für stabile Mieten oder Werterhalt. Leerstand, auslaufende Mietverträge, notwendige Investitionen, Finanzierungsstruktur und Veränderungen am Standort bleiben relevante Risiken.
Angebote nachvollziehbar vergleichen
Fragen Sie nach den Kriterien, auf denen die Einstufung beruht. Welche Mietverträge bestehen? Welche Ausgaben sind berücksichtigt? Wie viel Fremdkapital wird eingesetzt? Die Begriffe Core, Core Plus oder Value Add sind nur dann hilfreich, wenn die dahinterstehenden Annahmen offengelegt werden. Eine reine Etikettierung genügt nicht für eine Anlageentscheidung.
