Bei einer Indexmiete wird die Entwicklung der Miete an den gesetzlich bezeichneten Verbraucherpreisindex gekoppelt. Die Vereinbarung unterliegt bei Wohnraum § 557b BGB.
Anpassung erfolgt nicht allein durch einen neuen Indexwert
Die Mietänderung muss in Textform geltend gemacht und nachvollziehbar angegeben werden. Die Indexvereinbarung selbst bedarf der Schriftform. Das Gesetz unterscheidet außerdem zwischen der Wartezeit für Änderungen und dem Zeitpunkt, ab dem die geänderte Miete zu zahlen ist.
Vor einer Berechnung nachsehen
Prüfen Sie Ausgangsmiete, Bezugsindex, letzte Anpassung und die konkrete Erklärung. Eine sinkende Indexentwicklung ist ebenso zu berücksichtigen. Die Kappungsgrenze für Erhöhungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete ist nicht einfach die Berechnungsregel einer Indexmiete. Für die Ausgangsmiete können die Vorschriften zur Mietpreisbremse relevant sein.
