Ein Optionsrecht gibt einer Partei eine vertraglich bestimmte Wahlmöglichkeit. Im Immobilienbereich kann es sich beispielsweise auf die Verlängerung eines Mietvertrags oder auf einen Erwerb beziehen.
Inhalt und Ausübung unterscheiden
Wichtig sind Voraussetzungen, Frist, Empfänger und Form der Erklärung. Die bloße Absicht, eine Option nutzen zu wollen, ersetzt nicht zwingend ihre wirksame Ausübung. Ein Optionsrecht ist außerdem nicht dasselbe wie ein Vorkaufsrecht.
Vor einer Entscheidung prüfen
Lesen Sie die vollständige Klausel einschließlich möglicher Nachträge. Bei Kaufoptionen sind insbesondere notarielle Formanforderungen zu prüfen. Bei Mietoptionen kann entscheidend sein, welche Vertragspartei handeln darf und bis wann die Erklärung zugehen muss. Ohne konkrete Vereinbarung lässt sich keine allgemeine Ausübungsfrist nennen.
